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Was ist Yoga? Yoga ist ein altes (Funde diesbezüglich ca. 5'000 Jahre alt!) Übungssystem, das seinen Ursprung in Indien hat. Im Westen ist Yoga seit ca. 100 Jahren bekannt. Die harmonisierende Wirkung ist durch verschiedene wissenschaftliche Studien erwiesen und dokumentiert. Man könnte es wie folgt übersetzen: Einheit und Harmonie. Körperübungen (Asanas): sind Körperübungen für Gesundheit und Kraft. Sie beruhigen die Nerven, entspannen den Körper, stärken den Geist, lösen Energieblockaden und schenken Ausgeglichenheit. Wirksamkeit: wenn man krank ist kann man durch die jeweilige Übung die Krankheit, bzw. das kranke Organ heilen ; wenn man schwach ist, dann kann man sich bzw. das jeweilige Organ stärken; wenn man gesund ist, dann kann man dadurch seine Gesundheit festigen. Atemtechnik: durch verschiedene Atemtechniken wird Energie (Qi) aufgenommen und zielgerichtet verwendet - um lange, gesund und harmonisch zu leben (z.B. die natürliche Bauchatmung). Meditation: wichtig bei der Meditation ist vor allem die innere Überzeugung, der Glaube an die Meditation und an ihre Wirkung. Natürlich dient sie auch sportlichen und gesundheitlichen Zwecken. In erster Linie ist es eine Lebenshaltung und Lebenshilfe. Meditation ist bewusstes Erleben, Tag für Tag; eine Lebenseinstellung eben. Tiefenentspannung: die Rückenentspannungslage wird am Anfang und am Ende sowie zwischen den Körperübungen geübt. Besonders am Ende der Yoga Sitzung ist die Tiefenentspannung in der Rückenlage wichtig und besonders angenehm. Sie soll ausdrücken, daß der Körper vollkommen entspannt ist und reize der Außenwelt nicht beachtet werden. Die freigesetzte Energie kann ungehindert fliessen. Ernährung: alles was dem Körper wertvolle Nährstoffe bringt, leicht verdaulich ist, neue Energie gibt und den Geist klar und friedvoll macht - wenn möglich vegetarisch.
Körperübungen (Asanas) können in Meditationsstellungen und Stellungen für Gesundheit und Kraft unterteilt werden. Es gibt so viele Asanas oder Stellungen wie es Arten von Lebewesen in diesem Universum gibt. Es gibt 84'000 Asanas. Die Meditationsstellungen sind besonders geeignet für kontemplative Zwecke. Sie lösen den Geist von Kummer und Sorgen. Sie beruhigen die Nerven, entspannen den Körper, stärken den Geist und schenken Ausgeglichenheit. Die Meditationsstellungen steigern das Verdauungsfeuer und geben guten Appetit, Gesundheit und Glück. Sie beseitigen Rheumatismus. Sie halten Gase, Galle und Schleim im Gleichgewicht. Sie reinigen und stärken die Nerven in den Beinen.
Heilwirkung von Yogaübungen Asanas halten die Muskeln geschmeidig und die Wirbelsäule elastisch, verbessern geistige Fähigkeiten und entwickeln die Lungenkapazität. Sie stärken die inneren Organe und schenken Langlebigkeit. Durch die Übung von Yoga Asanas wird das Blut mit viel Sauerstoff angereichert und die Anhäufung von venösem Blut wird gestoppt. Der Körper wird mit einem großen Maß an Energie erfüllt. Die Gehirnzentren und das Rückenmark werden gestärkt und belebt. Das Gedächtnis wird verbessert und der Verstand geschärft. Intuition wird entwickelt. Die Praxis von Asanas festigt das Gleichgewicht im Körper und garantiert auch geistige Ausgeglichenheit. Yogaübungen tragen zur Entspannung des Körpers bei, so daß nervliche Anspannungen aufgelöst werden können. Die Übung von Asanas beseitigt Krankheiten und macht den Körper leicht, fest und stabil.
Asanas schenken Gehirnkraft und entwickeln Verstand und Gedächtnis. Seh- und Hörvermögen werden verbessert durch zusätzlichen Blutzufluß zum Gehirn. Die Schilddrüse wird entwickelt, die Lungen werden gestärkt und das Herz. Sie steigern die Vitalität und beugen dem Altern vor. Sie erneuern und verjüngen. Asanas kräftigen das Verdauungsfeuer und verbessern die Verdauung, die Darmperistaltik, wirken gegen Verstopfung und heilen Unterleibserkrankungen. Man praktiziert Asanas und Pranayama nicht, um starke Muskeln zu bekommen. Muskeln bedeuten nicht Gesundheit. Die gesunde und harmonische Funktion der endokrinen Drüsen und inneren Organe und dergleichen mehr, des Nervensystems und des Geistes - das ist es, was man braucht, und was das regelmäßige Üben von Yoga Asanas und Pranayama schenkt.
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